· 

Babyupdate 3.-6. Monat

Kaum in Kleidergröße 62 angekommen und innerhalb von 2-3 Wochen auch schon wieder herausgewachsen. Das ging schnell!! 


Plötzlich ist er viel wacher. Ich merke, dass Maksim auch tagsüber einen recht einfachen Rhythmus hat.

7-8Uhr: Aufstehen
8-8.30Uhr: Frühstücksbrei - Ja, wir haben kurz nach dem 4. Lebensmonate mit Brei begonnen und er hat es super angenommen.
9-9.30Uhr: Beginn des Vormittagsschläfchens für 1-2 Stunden
10.30/11-12Uhr: Wach sein, spielen, bespaßt und rumgetragen werden wollen und als krönenden Abschluss gibt es den Mittagsbrei. 
12-14/15Uhr: Es folgt der Mittagsschlaf. Hierfür stille ich meist noch so 1-2 Mal, abhängig von der Schlafdauer.
14/15Uhr-16.30/17Uhr: Wachphase mit allem Drum und Dran.
16.30/17Uhr: Kurzes Nachmittagsschläfchen denn ansonsten würde er es wohl auch nie bis 19Uhr schaffen durchzuhalten. Da aber mein Mann meist erst 18.30/19Uhr von der Arbeit kommt und mein Großer gegen 19/19.30Uhr schlafen geht, muss er so lange durchhalten. 

Es wird etwas entspannter seitdem er über die magische 3-Monatsgrenze hinaus ist, aber am Besten läuft es wenn ich seine Schlafenszeiten tagsüber weitestgehend versuche einzuhalten. 
Nach wie vor schläft er am Besten mit Körperkontakt. 
Wir haben die Babywanne des Kinderwagens nochmal reaktiviert und ihr eine 2. Chance gegeben und siehe da, mit ca. 3,5/4 Monaten lehnt Maksim sie auch gar nicht mehr kategorisch ab. 
Freunde werden die 2 aber nicht mehr. Und mit 6 Monaten passt er dann eh kaum noch rein, so dass wir mit etwas über einem halben Jahr auf den Sportbuggyaufsatz des Kinderwagens wechseln müssen (auch wenn Maksim noch nicht sitzen kann).

Mit 5 Monaten haben wir das normale Babybettchen im Kinderschlafzimmer bei Luka aufgebaut und gewöhnen ihn langsam daran mit Luka in einem Zimmer zu schlafen. Der kann es kaum noch aushalten und freut sich riesig darüber, dass er und sein kleiner Bruder nun im selben Zimmer schlafen.
Ganz so einfach ist es jedoch nicht... Maksim braucht abends noch bestimmt 60 Minuten oder länger meinen Mann oder mich als Einschlafbegleitung. Oft dauert es mir dann zu lang und ich nehm ihn aus dem Bettchen und kuschel mit ihm bis er schläft. Nach wie vor beruhigt ihn Körperkontakt sofort und ich finde nichts schlimmes daran einem so kleinen Würmchen diese Nähe auch noch zu geben. 
Das Beistellbett ist nun keine Option mehr, da es zu klein geworden ist. 

Mit ca. 5 Monaten beginnt er sich nun in alle Richtungen zu drehen und macht plötzlich einen riesigen Entwicklungssprung. Er greift, spielt, lacht sehr sehr viel und auch laut, fordert Dinge und Aufmerksamkeit ein und nach wie vor herrscht hier große Geschwisterliebe. Gerade letzteres freut mich natürlich ungemein!

Kurz vor Ende des 6. Lebensmonats ereilt erst den Großen und dann auch mich ein fieser Magen-Darm-Virus.
Mir bleibt infolgedessen leider nahezu vollständig die Milch weg und da Maksim noch nicht ausschließlich mit Brei & Fingerfood über die Runden kommt, müssen wir mit Pre-Milch (von Bebivita) zufüttern. Das führt leider zu einem für mich recht aprupten Abstillen
Nach 2 Tagen kommt zwar langsam auch wieder Muttermilch, aber Maksim zeigt bis auf kurzes Nuckeln an der Brust kaum noch Interesse daran gestillt zu werden. 
Die Flasche nimmt er dagegen gut und so folgt in den nächsten 2 Wochen der Prozess des sanften Abstillens. Ich lege ihn immer wieder an, aber die kurzen Stillsequenzen bringen die Milchproduktion nicht schnell genug voran und ich denke aus diesem Grund findet er die Flasche einfach besser. Nach 2 Wochen schreit er beim Anlegen, das Thema Stillen war damit (leider) durch!
Wenigstens musste ich nichts forcieren und es war ein zwar schnelles, aber sehr sanftes Abstillen
Er bekommt ab dem 6. Monat nun also noch 1-2 Fläschen mit PRE tagsüber und 2-3 Fläschchen abends bzw. nachts. 
Damit fühle ich mich mittlerweile aber auch wohl. Besonders meinen Mann freut es, da er nun auch öfter mal füttern kann und nicht mehr so außen vor ist bei diesem Prozedere. 

Er dreht sich nun blitzschnell in alle Richtungen. Leider geschah dies das erste Mal, als er auf unserem Bett lag und ich mir in der Küche etwas zu trinken holen wollte.
Maksim plumpste mit einem ordentlichen Wums vom Bett. Aber der Schreck war zum Glück größer als alles andere und er ließ sich schnell trösten.
Diese auch für Eltern schmerzliche Erfahrung, musste leider auch noch der Papa machen und ab nun heißt es, ab in den Laufstall, auf eine Krabbeldecke oder den Teppich und auf keinen Fall unbeaufsichtigt aufs Bett oder die Couch.

Die 3.-6. Lebensmonate sind so vollgepackt mit ersten Malen, Neuerungen und Entwicklungssprüngen, dass wir es kaum glauben können. 
Und wir sind gespannt, womit er uns in den folgenden 3. Monaten überrascht & beenden den 6. Lebensmonate mit Kleidergröße 74!